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Faktoren für das Schimmelpilzwachstum Schimmelpilze sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt. Ihre Sporen sind fast überall zu finden, also auch in Innenräumen. Das Schimmelpilzwachstum im Innenraum wird hauptsächlich von drei Faktoren bestimmt: Feuchtigkeit, Nährstoffangebot und Temperatur. Schimmelpilze: Nur lästig oder auch gefährlich? Zur Vermehrung benutzen Schimmelpilze Sporen oder Konidien. Sie werden beim geringsten Lufthauch aufgewirbelt und schweben als Staub teilweise stundenlang in der Raumluft umher. In geringen Mengen sind Sporen normalerweise harmlos, doch können sie bei gehäuftem Auftreten oder bei empfindlichen Personen durch Einatmen zum Teil heftige Allergien hervorrufen. (Manche Schimmelpilzarten bilden giftige Toxine.)
Schimmelpilze benötigen zum Wachsen viel Feuchtigkeit. Deshalb ist speziell der Grund eines erhöhten Feuchteaufkommens zu klären. Als Faustregel in Wohnungen gilt folgendes: Herrscht im Herbst/Winter bei einer Raumtemperatur von 20°C ein Meter über dem Boden in der Mitte des Raumes gemessen eine relative Luftfeuchtigkeit von über 65% während mehr als 3 Stunden am Tag, besteht Schimmelgefahr durch Kondenswasserbildung. Ursachen erhöhter Feuchtigkeit innerhalb von Gebäuden können zum Beispiel sein: a) direkter Eintrag von Feuchtigkeit zum Beispiel über: defekte Dächer, Dachrinnen und Fallrohre, Risse im Mauerwerk, ungenügendes Austrocknen nach Baumassnahmen, Wassereintritt infolge Rohrbrüchen, Überschwemmungskatastrophen, usw. b) unzureichende Abfuhr erhöhter Raumluftfeuchte durch: unsachgemässes Heizen und Lüften (insbesondere in luftdichten Gebäuden), schlecht funktionierende/verstopfte Abluftkanäle in Badezimmern ohne Fenster, Kondensation Luftfeuchte im Bereich von kalten Wänden. Gegenmassnahmen: Erste Schritte Der erste Schritt zur erfolgreichen Schimmelbekämpfung besteht aus dem Lokalisieren des Befalls. Ein modriger, muffiger Geruch oder erste dunkle Flecken an Wänden, Decken oder Mobiliar weisen auf das Problem hin. Falls erforderlich, müssen Hohlräume hinter Verschalungen, Decken oder Wänden freigelegt werden, um an die Schimmelpilzquelle zu gelangen. Eine Schimmelpilzsanierung ohne Beseitigung der Ursachen ist nicht sinnvoll, da früher oder später mit erneutem Schimmelbefall zu rechnen ist. Gegenmassnahmen: Schimmelbeseitigung und Sanierung Häufig wird empfohlen, bei der Schimmelpilzbekämpfung eine Essiglösung einzusetzen. Diese ist jedoch zumeist nicht sonderlich tauglich, da viele Baustoffe und insbesondere Kalk eine Neutralisation der Essigsäure bewirken und ausserdem mit dem Essig organische Nährstoffe auf das Material gelangen, die das Pilzwachstum erst richtig fördern. Auch Borsalz oder Backpulver mit Wasser bringen meist nur unbefriedigende Ergebnisse. Die Verwendung chemischer Pilzbekämpfungsmittel ist deshalb grundsätzlich sinnvoller. Allerdings ist bei der Auswahl des Produktes äusserste Vorsicht geboten, da viele Mittel hochgiftige Substanzen (z.B. Abbauprodukte von Chlor, Quecksilber, Arsen, Aldehyde etc.) enthalten, welche über eine lange Zeit in den Innenräumen verbleiben und die Gesundheit der Bewohner mindestens so sehr wie Schimmelsporen gefährden können. Mit unseren System-Lösungen bieten wir umweltfreundliche und gesundheitsschonende Alternativen. Lesen Sie mehr dazu im Flyer. Als weitere Vorbeugung vor möglichem Schimmelpilzbefall in Innenräumen, empfehlen wir Ihnen den Schimmelwarner:
- misst die für die Schimmelpilzbildung entscheidende Oberflächenfeuchte (Kondensatfeuchte)
- zeigt einfach und verständlich das aktuelle Schimmelrisiko im Raum
- ist eine effiziente Hilfe zur rechtzeitigen Vermeidung der Schimmelpilzbildung und Folgeschäden
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